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Historisches Erfurt

Stadtführung. Ganzjährig buchbar

Rundgang durch eine mittelalterliche Großstadt

Vor weit über 1000 Jahren galt Erfurt schon als ein volkreicher Ort. Der Missionar Bonifatius etablierte hier einen Bischhofssitz und einen Vorposten der christlichen Kirche. Der Kreuzungspunkt zweier Handelsstraßen förderte das Wachstum der Stadt. Der Handel gedieh, Klöster und Stifte siedelten sich an. Im ausgehenden 14. Jahrhundert gründete die wohlhabend gewordene Bürgerschaft einer der ersten deutschsprachigen Universitäten.

Erfurt besitzt heute eine der am besten erhaltenen mittelalterlichen Stadtkerne Deutschlands. Von großflächigen Zerstörungen ist die Stadt verschont geblieben. Stolze Händlerhäuser künden vom Reichtum der Stadt. Kirchen und Klöster erzählen von Mystiker Meister Eckhard und dem Student und jungen Mönch Martin Luther, die Alte Synagoge erinnert an die Geschichte der jüdischen Gemeinde. Was dem Verfall preisgegeben war, ist seit 1990 sorgfältig restauriert oder durch behutsam integrierte Neubauten ersetzt worden. Die reizvolle Mischung aus über dreizehn Jahrhunderten Stadtgeschichte hat eine große Anziehungskraft für Einheimische und Besucher.

Dom St. Marien und Severikirche auf dem Domberg zu Erfurt

Zwischen Krämerbrücke und Domberg, den Wahrzeichen und meist besuchten Orten der Stadt, ist viel Raum fürs Spazieren, Flanieren und Genießen. Gut besuchte Gaststätten und liebevoll eingerichtete Cafés sorgen für das leibliche Wohl. Neben Klassikern wie Bier, Bratwurst und Kartoffelkloß erwarten moderne Restaurants, italienische Spezialitäten und hausgemachte Schokolade auf ihre Gäste.

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